aktuelle Wetterinfos & Blog für Norddeutschland (NS & MV)
14.06.2020 update - Unwetterlage am Montag den 15.6.
Auch zu Wochenbeginn geht die Unwetterlage weiter, wenn auch fast nur in Form von Dauerregen. Die Regenfront verläuft dabei wie die Tage zuvor, nur etwas weiter westlich. Es sind lokal immer noch 80 l/m² drin, flächendeckend 20 - 40 l/m² (Karte 1). Karte 2 zeigt die Regenmengen vom 1. Unwettertag Samstag, den 13.6., Karte 3 für Sonntag, den 14.6.

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14.06.2020 - Gewitterfront am Sonntag den 14.6.
Ähnlich wie am Samstag verläüft die Unwetterfront am Sonntag diagonal über Deutschland: vom Nordwesten nach Südosten, von der westlichen Nordsee zum Erzgebirge. Das südliche und westliche Niedersachsen dürften davon am stärksten betroffen sein. Lokale Starkregen bis zu 100l/m² sind möglich. Karte 1 Vertikalbewegung der Luftmassen in 1500m, Karte 2 Gesamtregensumme Sonntag, Karte 3 Cape/Li. Die Cape-Karte vom Sonntag mittag sieht von der potentiellen Energiemenge schon wesentlich entspannter aus als die vom Samstag. Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, daß bei entsprechend langsamer Zuggeschwindigkeit einer Front, es trotzdem zu sintflutartigen Niederschlägen kommen kann.

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13.06.2020 - Gewitterfront am Samstag den 13.6. Update
Ein kurzes Update zur Unwetterlage heute: Karte 1 zeigt die Vertikalbewegung der Luftmassen am Nachmittag. Dort sind auch die schwersten Gewitter und Regenfälle zu erwarten. Karten 2-5 zeigt die zu erwartenden Niederschläge. Gegenüber gestern ist bei fast allen Modellen das Zentrum des Geschehens etwas weiter Richtung Osten verlagert worden. Trotzdem ist nicht vollkommen klar, wo das Epizentrum liegen wird - jedenfalls an besagter Konvergenzlinie. Sowohl das hochauflösende britische Modell (Euro 4), als auch das deutsche COSMO haben immer wieder lokale Niederschlagssummen von deutlich über 130l/m² gerechnet. Je nach Lauf haben sowohl Lokaltität als auch intensität variiert. Es zeigt allerdings, welches Potential in dieser Unwetterlage steckt. Karte 6 zeigt den sog. CAPE-index: abgebildet wird das potentielle Gewitterrisiko, bzw. die in der Luftmasse verfügbare Energie in J/KG. Logischerweise kann also eine Gewitter/Starkregen um so heftiger ausfallen, je größer die potentielle Energie ist. Ein extrem hoher Cape kann, muß aber nicht zwingend zu einem Unwetter führen -> deshalb ja auch "potentiell". Aller Vorraussicht nach wird das östliche Mecklenburg und Vorpommern weitestgehen verschont bleiben - sicher ist das allerdings nicht! Lokal sich bildende Gewittercluster sind auch hier möglich, aber nicht so schnell zu erkennen.

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12.06.2020 - Gewitterfront am Samstag den 13.6.
Der angekündigte "große Regen" kommt, aber nicht für alle! Zumindest das östliche Mecklenburg bleibt weitestgehend trocken. Dafür wird es in weiten Teilen Niedersachsens aller Voraussicht nach zu heftigen Regenfällen kommen, z.T. mit Überflutungen und vollen Kellern. Die Wetterlage (Karte 1): schwül-heiße Luft aus Osten, trifft auf kalte Luft des Biskayatiefs. Verabredeter Treffpunkt am Samstag diagonal über Deutschland. Karte 2 zeigt die Vertikalbewegung der Luftmassen an dieser Konvergenzlinie. Dort ist dann auch mit kräftigen Gewittern und Starkregen zu rechnen. Karte 3 zeigt den Gesamtniederschlag (ICON), man kann diese Karte aber auch als Verlaufskarte des Niederschlags und der Hauptgewitterregion nehmen. Bei allen hier verwendeten Modellkarten (ICON, WRF, GFS), bekommt Mecklenburg und vor allem Vorpommern davon nix ab. Die besonders betroffenen Gebiete sind nach GFS aktuell die Lüneburger Heide, Wolfenbüttel und auch der Raum Verden (Karte 4+5). Karte 6 (WRF) sieht das im Prinzip genauso, nur etwas weiter südlich. Alle diese Modelle zeigen, daß in dieser Wettersituation am Samstag richtig "Musik" ist. Es ist also Obacht geboten, auch wenn noch nicht ganz klar ist, wo es wann am meisten pladdern wird.

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11.06.2020 - Niederschlag für Donnerstag den 11.06. bis 18:00 Uhr
Für den Gesamtniederschlag am Donnerstag (11.06.) habe ich diesmal 4 Vorhersagemodelle mit ihren Karten hergenommen. Allesamt sind hochauflösende Modelle - und trotzdem kann man lokal deutlich Unterschiede bemerken. Das zeigt, wie schwierig es zum Teil ist, selbst kurzfristig verlässliche Vorhersagen zu machen. Dabei haben wir noch keine unberechenbaren Gewittersituationen. Es kann zwar lokal evtuell mal ein kurzes Gewitter(chen) geben, aber eine ausgesprochene Unwetterlage sieht doch anders aus. Im Großen und Ganzen stimmen die Karten überein, schaut man aber mal ganz genau lokal hin, dann ist eben zwischen 2 l/m² und 23 l/m² ein gewaltiger Unterschied.
Diesbezüglich noch unsicherer ist momentan das Wochenende: fragst du 3 Modelle, bekommst du 4 Vorhersagen. Deshalb dazu dann erst morgen mehr...

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09.06.2020 - Wetter-Lotto am Donnerstag
Für Dienstag und Mittwoch ist das Wetter in Nordeutschland ziemlich eindeutig: heiter bis wolkig, kaum Regen, evtl. mal einen Schauer im Westen, Nachmittagstemperaturen zwischen 20 und 23°C. Donnerstag und Freitag ist dagegen momentan wie wetterwürfeln. Dabei ist die Richtung danach wieder ziemlich eindeutig: sommerlich warm, schwül und Gewitter -> danach Regen und kühl ... und dann beginnt das Spiel von vorne. Ein Blick auf die Bodenwetterkarte am Donnerstag zeigt woran das u.a. liegt. Entscheidend ist ein mächtiges Tief über der Biskaya, das auf seiner Nordseite die feuchtwarme Luftmassen weit aus dem Osten und Südosten Europas förmlich ansaugt. Nun kommt es auf die exakte Lage des Biskayatiefs und seine "Saugkraft" an, ob es am Donnerstag von Osten her regnet und gewittert - oder erst am Freitag/Samstag. Die Modelle sind sich alle einig, daß diese Wetterlage so eintreten wird - aber absolut uneinig wann und mit welcher Wirkung. Wobei selbst das so nicht stimmt: es geht hier eher um einige Lage-Kilometer und hPa Druckunterschied hin oder her. Und je nach dem, wie welches Modell diese Wettersituation simuliert, wird der Donnerstag so wie der Mittwoch, oder fällt buchstäblich ins Wasser. Die wahrscheinlichste Varainte: am Donnerstag muß im Osten mit ersten Regenschauern gerechnet werden, der große Regen kommt für alle erst am Wochenede. Dazu dann später mehr...

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07.06.2020 - die nächsten 5 Tage + kommendes Wochenende / Blick auf den Sommeranfang am 21.6.
Die nächsten 5/6 Tage sind im Norden etwas zweigeteilt: im Westen und Südwesten durchgehend wechselhaft, im Osten trockener. Die Temperaturen unterscheiden sich jededoch nur rel. wenig - so um die 20°C am Nachmittag. Mal 1-2°C mehr, mal 1-2°C weniger. Große Regenmengen kommmen nach jetzigem Stand jedoch auch im Westen nicht zustande (Karte 4). Karte 1 Ensembles für Helpt/Vorpommern, Karte 2 für Wolfenbüttel. Karte 3 zeigt exemplarisch für diese Zeit die Höchsttemperaturen am Donnerstag.
Das kommende Wochenede wird nach den Berechnungen von GFS bei steigenden Temperaturen ausgesprochen nass: etliche Tiefs aus Südosten übernehmen die Regie. Über Skandinavien liegt ein blockierendes Hoch. Diese Tiefs haben jede Menge Regen im Gepäck und laden diesen bevorzugt in der Nordhälft ab. Wer wann wieviel abbekommt, ist jetzt noch nicht zu sagen (Karte 5 + 6). Die darauf folgenden Tage gestalten sich zwar rel. warm (sie liegen deutlich über dem langj. Mittel - rote Kurve Ensembles), aber weiterhin sehr wechselhaft. --- Ganz aktuelle Berechnungen (06 Uhr-Lauf, GFS) in Karte 8: nur die Niederschlagssummen des Kommenden Wochenendes von Samstag bis Dienstag: verbreitet 40-80l/m², vor allem im Osten Mecklenburgs.
Ein weiter Blick Richtung kalendarischem Sommeranfang: es geht im Prinzip so weiter. Ein Tief über Südosteuropa wandert nach Norden und bringt je nach Zugrichtung erhebliche Niederschläge (Karte 7). Aktuell berechnet GFS die heftigsten Niederschläge für diesen Zeitraum in der Nordosthälfte. Daran wird sich noch vieles verändern, aber es zeigt die momentane Sommerrichtung: ein stabiles Hoch ist nicht in Sicht, sondern ein klassisch wechselhafter Juni mit Sommertagen, Regen und Gewittern...

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06.06.2020 - Balkantief 7./8. Juni
Von Sonntag auf Montag zieht nach aktuellen Berechnungen von GFS ein Balkantief unter Intensivierung vom schwarzen Meer kommend über Prag Richtung Oder. Da werden ja immer "komische" Erinnerungen wach. Nach jetzigen Berechnungen zieht es östlich der Oder rel. zügig binnen 24h über die Ostsee Richtung Finnland (Karte 1, roter Pfeil). Die Regenmengen auf dem Weg nach Norden betragen allerdings trotzdem 30-50 l/m². Je nach dem, ob dieses Tief weiter westlich und dann auch langsamer zieht, kann das östliche Brandenburg und Vorpommern durchaus davon betroffen werden. Je nach seiner "Verweildauer" können solche Tiefs deutliche Spuren in Form von Überschwemmungen hinterlassen. Nach aktuellen Berechnungen ist dieses nicht zu befürchten. Im Auge behalten sollte man es auf jeden Fall, zumal über Finnland ein blockierender Hochkeil liegt. Sollte dieser Hochkeil sich im Laufe der Tage verstärken, statt wie in den aktuellen Berechnungen eher "schwächeln", könnte das Balkantief nicht ungehindert Richtung Finnland entfleuchen, sondern würde wahrscheinlich mehr westlich ausweichen bzw. sich sogar festsetzen.

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04.06.2020 - 16 Tage-Trend bis 20. Juni
Da die letzten Läufe der meisten Globalmodelle alle in die gleiche Richtung wiesen, kann man mal was riskieren und einen weiten Blick in den beginnenden Sommer werfen. Nach dem momentanen Wetterumschwung mit Gewitter, Regen und deutlicher Abkühlung, wird der Regen wieder wärmer. Ab dem 10./11. Juni ist die kurze Periode der nassen Schafskälte beendet, die Temperaturen steigen, aber es bleibt sehr wechselhaft (Karte 1). Daß das im Prinzip so bleibt, sieht man an der Druckverteilung vom 20. Juni in Karte 2: feuchtwarme Luftmassen aus SW werden herangeführt. Zahlreiche kleine Tiefs bevölkern Mitteleuropa, gesteuert von einem Azorenhoch - also eine klassische Sommerwetterlage, wie wir sie von "früher" kennen. 1-2 Tage trocken und warm, dann zunehmend schwül und Gewitterregen. Karte 3: Ensebles für Helpt/Vorpommen mit reichlich Niederschlagssignale, Karte 4 für Wolfenbüttel. Karte 5 zeigt den berechneten Gesamtniederschlad bis 20. Juni: 50 - 80 l/m² werden hier für den Norden berechnet, für den Süden Deutschlands und den äußersten Norden sogar über 100 l/m². Nur zur Einordnung: der "Normalregen" für den Juni in Helpt/Vorpommern beträgt 65 l/m². Solche Niederschlagssummen sind also weitestgehend als normal zu betrachten und würden keinen "verregneten" Juni bedeuten.

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03.06.2020 - Regen- und Gewitterfront / Zugrichtung
Kurzes Update zur nahenden Regen- und Gewitterfront.
Alle Karten Stand 14:00 Uhr MESZ: Karte 1 zeigt die vertikale Luftbewegung, die roten Flächen mit der größten fallenden Bewegung zeigt den Frontverlauf recht gut. Hier ist auch mit den kräftigsten Schauern zu rechnen. Paralell dazu Karte 2 mit den zu erwartenden Regenmenge der letzten 3 Std. (hier exemplarisch von 11 Uhr bis 14 Uhr). Karte 3 zeigt den Wind, vor allem die Windrichtung. Von Osten warme Luft, von Westen Kalte Luftmassen, die sich unter die warmen Luftmassen schieben und diese anheben. An dieser Konvergenzlinie sind dann die Gewitter und starken Regenschauer zu erwarten. Karte 4 gleiche Situation 6 Std. später. Das Regen- und Gewitterband zieht also nur sehr langsam Richtung Osten. Es wird Vorpommen voraussichtlich in der Nacht von Donnertstag auf Freitag erreichen. Die berechnete Gesamtniederschlagssumme für heute liegt je nach Modell leicht unterschiedlich (Karten 5 - 7). Eines ist aber deutlich zu erkennen: es gibt an dieser nach Osten wandernden Konvergenzlinie lokal Niederschläge von bis zu 40 l/m² in rel. kurzer Zeit.

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02.06.2020 - Wetterumschwung: erst Schafskälte, dann Sommerhitze
...so könnte man die momemtane Wettersituation kurz und bündig beschreiben. Es fehlt nur der Hinweis "und alles mit viel Regen!" Ab Mi/Do beginnt dieser markante Wetterumschwung im Westen unter Blitz und Donner, mit z.T. ergiebigen Niederschlägen. Spätestens am Do/Fr erreicht diese Gewitter- und Regenfront Vorpommern. Da dieses Frontensystem extrem langsam zieht, ist punktuell auch mit Starkregen und Überschwemmungen zu rechnen. Ganz entscheidend ist hierfür auch die Tageszeit, wann die Front welches Gebiet erreicht. Am Mittag und Nachmittag, wenn die Wärmeentwicklung vor Ort am größten ist, sorgt so eine Klatfront für weitaus mehr Ungemach, als wenn sie einen Nachts erwischt. Insofern sollte man darauf achten, wann diese Front wo eintrifft. Da sich solche Fronten von der Zuggeschwindigkeit rel. gut berechnen lassen, lohnt sich also darauf ein Auge zu haben, um seine Gartenstühle rechtzeitig zu sichern (Karte 1). Noch ist es allerding zu früh, um einen zeitlichen Ablauf zu prognostizieren - dazu dann später mehr... Die Temperaturen fallen in dieser Periode um 4-8°C unter das langj. Mittel (Karte 5).
Der spannende zweite Teil dieser Wetterumstellung beginnt nach der Schafskälte, vorraussichtlich um den 11. Juni. Die Temperaturen steigen merklich auf sommerliche Werte an. Allerdings bleibt die wechselhafte Witterung erhalten: jetzt mit vielen kleinen Sommertiefs und reichlich Gewitterschauern (Karte 6). Karte 4 zeigt die Niederschlagssummen bis zum Ende der Schafskälte, Karte 7 bis zum 17. Juni. Anhand der Differenzen, kann man gut erkennen, daß es also weiterhin mit reichlich Nass weitergehen könnte. Für die Natur und den Wasserhaushalt wäre das eine deutlich Entspannung und dringend nötig.
GFS 16-Tagetrend: Vorpommern (Karte 2), westliches Niedersachsen (Karte 3).

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01.06.2020 - Frühjahresrückblick & Sommeranfang
Helpt/Woldegk: Das Frühjahr war 1,4°C zu warm und mit 43% des normalen Niederschlags viel zu trocken. Mit ca. 615 Std. schien hier die Sonne ca. 100 Std. länger wie im langj. Mittel (1961-1990). Letzteres lag vor allem am extrem sonnigen April. Da der Mai aber mit durchschnttlich 11,3°C um 0,5° zu kalt ausfiel - und gleichzeitig deutlich weniger sonnig wie der April war, hielt sich die verdunstung (Evapotranspiration) etwas in Grenzen. Nur deshalb sind die Böden im Mai nicht komplett ausgetrocknet.
Die spannende Frage ist nun, wie der Sommer beginnt, bzw. wie er sich in den nächsten 2 Wochen zeigt. Wie schon zuvor im Blog angedeutet, wird die sehr trockene Phase um den 5. Juni zu ende gehen. Nach jetzigen Modellrechnungen wird dieser "Umschwung" unterkühlt beginnen, nachdem es zuvor sommerlich warm war. Wie in den Ensembles zu sehen, sind die Niederschlagssignale recht zahlreich. Von einer lang anhaltenden Regenperiode kann allerdings noch nicht die Rede sein. Die Niederschlagssummen halten sich für diesen Zeitraum im Norden an das, was zu erwarten ist. Eine deutliche Entspannung des Niederschlagsdefizits ist noch nicht zu erkennen. Da diese Wetterlage aber sehr volatil ist, kann sich das von Tag zu Tag noch ändern. (Karte 1 Helpt/Woldegk; Karte 2 Wittingen/Lüneburger Heide).

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Markierungen
1= Verden/Aller
2= Lüneburger Heide
3= SO-Mecklenburg / Woldegk
4= Wolfenbüttel
5= Mainburg/Bay.
6= Mühlhausen/Thür.
H= Hochdruck
T= Tiefdruck
globale Vorhersagemodelle:
GFS (USA); GEM (Canada); ECMWF (EU); ICON (DWD); ARPEGE (Meteo France); HIRLAM (NL);
lokale Vorhersagemodelle:
COSMO (DWD-lokal); AROME (EU); WRF und HIRLAM (freie lokale/regionale Vorhersageprogramme)
GFS-Ensemble 850hPa (1500m):
rote Linie = Temperatur des langj. Mittel
weiße Linie = Mitteltemperatur aller Modelläufe
grüne Linie = Hauptlauf
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Matthias Krücke, www.woldegk-wetter.de
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